Archive for the ‘Ermutigende Bibelverse’ Category

Jesus liebt mich

6. Februar 2013

Dies ist der Start meiner Reise durch die Bibel mit dem Ziel, Stellen zu finden, die klar aufzeigen, dass Gott mich bedingungslos liebt. Ich knüpfe das immer an meine Leistung und meine Ergebnisse. Das habe ich in meinem Leben so gelernt und verinnerlicht, stimmt aber nicht, wie ich vermute. Ich schreibe hier „Gott“ und im Titel steht „Jesus“. Das ist so, weil Jesus den Vater (Gott) verkörpert: Johannes 14, 9.

Maria und Marta
Die erste Bibelstelle ist Lukas 10, 38-42. Dort geht es um zwei Frauen. Die eine „schafft, wie ein Brunnenputzer“ (schwäbisches Sprichwort). Die andere sitzt da und hört zu. Meine Logik sagt: „Die Marta ist mehr wert, denn die ist fleißig“. Falsch! Jesus lobt Maria: „Sie hat das Gute erwählt“. Was hat sie erwählt? Sie nimmt sich Zeit, um Jesus zu hören, bei ihm zu sein. Statt Geschäftigkeit lebt sie „Hören auf Jesus – Stillesein“.
Also Maria ist mehr wert. Auch falsch! Denn später taucht Marta nochmals auf und da heißt es (Johannes 11, 5): „Jesus aber hatte Marta lieb und ihre Schwester auch“.
Jesus liebt also beide. Ich würde sagen, er liebt beide gleich.

Fazit: Ich bin geliebt von Gott. Das ist nicht abhängig vom Schaffen und Fleiß.

Warten, bis alles passt

2. Januar 2013

Ich habe heute nochmal über die Predigt gestern über die Jahreslosung (Hebräer 13, 14) nachgedacht.  Mich fordert der Text auf, dass ich mein gemütliches Lager verlassen soll, um der Welt da draußen zu begegnen. Das können z.B. Menschen sein, die Jesus nicht kennen. Dabei wurde mir klar, dass ich mich oft schäme, über meinen Glauben zu reden. Wie du siehst, fällt mir das schreiben nicht schwer – da muss ich ja auch keinem in die Augen schauen ;-).

Was mir jedoch auch klar wurde, ist dass ich Angst habe, dass mich jemand nicht ernst nimmt oder mich auslacht oder sich sogar lustig macht über mich wegen meinem Glauben. Oft denke ich, dass ich erst lupenrein dastehen muss, dass keiner mich kritisieren kann. Erst dann kann ich Zeugnis von meinem Glauben geben. Darauf kam mir sofort in den Sinn:

„Wenn du mit deinem Zeugnis wartest, bis du lupenrein bist und niemand mehr Anstoß an dir findet, dann kannst du warten bis du im Himmel bist. Und da braucht es keiner mehr.“

Gott hat mir heute einen konkreten Auftrag gegeben.
Das werde ich auch in die Tat umsetzen.
Auch wenn es unglaublich viel Mut erfordert.

Amen

MZB

2. März 2010

„Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst. “ (Josua 1, 9)

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Dort habe ich nämlich in einem Beitrag den MZB-Tipp bekommen: Mut zur Blamage. Dort stellt C. Schillinger die Frage: „Was könnte Gott alles durch und mit uns tun, wenn wir Christen weniger angstbesetzt und zögerlich agieren würden.“

Recht hat er. Bei mir auf jeden Fall: Wie oft habe ich einen riesen Schiss, dass ich mich blamiere – das falsche sage – einen ungewollten Lacher bringe – mich selbst zu einer Lachnummer mache.

Die Angst lähmt. Manchmal schützt sie auch vor Dummheit, aber meist ist sie (je nach Typ) ein Hindernis für neue Wege, die dich vorwärts bringen.

Lies nochmal den Vers oben!
Lass dich zum Mut auffordern!
Hab keine Angst vor Blamage.

Keine Furcht

2. März 2010

„Denn wo der Geist des Herrn ist, ist keine Furcht. Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“

Das ist kein Bibelvers. Mir kamen diese Worte aus dem Lied „Es ist die Kraft des Herrn“ von Christine Morgenstern, als ich an einem stillen Ort gebetet habe und vor Gott meine Versagensängste ausgepackt habe.

Der zweite Teil steht aber tatsächlich in der Bibel:
„Denn der HERR ist der Geist; wo aber der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit.“ (2. Korinther 3, 17)

Ich bin ein freier Mensch. Der Geist Gottes bindet, fesselt, knechtet nicht, sondern er macht frei. Und so darf ich mich auch sehen. Welcher Mensch kann mich schon drücken, wenn der Geist mich frei macht? Vor wem sollte ich mich fürchten? Vor wem sollte mir grauen?

Dein Fuß wird nicht gleiten

2. März 2010

„Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.“ (Psalm 121, 3)

Diesen Vers habe ich am 21.02.2010 in der Gemeinschaftsstunde beim Abendmahl zugesprochen bekommen.

In meiner derzeitigen Situation, in der ich fast jeden Tag an meine Grenzen komme und Angst habe, zu scheitern ist das natürlich ein tolles Versprechen!

Ich darf ruhig schlafen, denn Gott legt für mich Nachtschicht ein. Ich muss es nur umsetzen.