02.01.2022 – zweite Rundreise

Unsere zweite Bustour führte uns heute in andere Landstriche Irlands. Der Veranstalter Wild Rover Tours macht das generell sehr gut organisiert. Die Qualität der Tour selbst hängt aber sehr stark von der Reiseleitung ab. Weil es heute nicht so gut war, nenne ich mal keinen Namen. Erstes Ziel war eine Schaf-Farm in den Wicklow Mountains. Der Schäfer hat alles super erklärt: Wie sind die Besitzverhältnisse, wie läuft das Jahr in einer solchen Farm ab, wann gibt es Nachwuchs etc. Gekrönt wurde das Ganze zum einen durch eine ausführliche Vorführung, wie die Schäferhunde (hier Border-Collies) arbeiten und zum anderen dass jeder der das wollte ein Lämmchen auf den Arm nehmen durfte.

Lammkuscheln – beide sehen glücklich aus

Nächster Ort war Glendalaugh. Dort gab es einen großen Friedhof und Kirchenruinen zu betrachten und es fing an chaotisch zu werden. Starker Regen setzte ein und unsere Reisebegleiterin wollte sich dort nicht lange aufhalten. Anstatt zu sagen, dass wir dort die Zeit kürzen, bat sie mehrere Optionen an, vermutlich davon ausgehend, dass eh alle so schnell wie möglich wieder im Bus sein wollen. Dem war aber nicht so. Es gab Gruppen, die die Zeit voll ausreizten und eine Wanderung machten.

Glendalaugh – ausgesprochen „Glendalaag“

Somit gab es für alle, die tatsächlich „abgekürzt“ hatten lediglich den Bonus, dass man lange im Bus sitzen und warten konnte. Weiterer Plan der Reiseleitung war, dann einen längeren Zwischenstopp im „Hollywood Cafe“ einzulegen, weil wir ja „Zeit eingespart haben“. Dort sollten wir 15 Minuten haben um das Cafe von innen anzuschauen. Wir dachten, dass wir bei so einem kurzen Stopp sitzen bleiben und nur ich mal kurz aussteige um ein paar Fotos zu schießen. Leider wurden aus den 15 Minuten knapp eine Stunde, weil die meisten im Cafe was zu Essen und Trinken holen wollten, das Cafe überlaufen war und unsere Reiseleiterin das auch noch mitgemacht hat – geht ja auch nicht anders, sie hatte sich im Cafe vorher angemeldet, dass sie mit einer großen Gruppe kommt.

Wer mehr über den Ort wissen möchte, hier kann man es z.B. nachlesen. Neben den „Lamm-Highlights“ dieses Ausflugs gab es für das Highlight, mit einem Bus mitzufahren, in dem mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Produkt meines früheren Arbeitslebens verbaut ist, denn er hat eine gelenkte Hinterachse.

Mercedes Tourismo – mit gelenkter Hinterachse

Abschluss der Tour war Kilkenny. Dort war die Zeit leider dann auf etwas mehr als eine Stunde begrenzt. Schnell durch die Gassen gewandert und noch etwas gegessen, diesmal in einer Sportsbar.

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