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7×7 Gebet

10. Dezember 2012

Weil das Gebet bei mir zu kurz kommt und oft auch nicht sehr konkret ist, habe ich jetzt 7 Wochen lang jeden Tag mitgeschrieben, für was ich bete. Dabei habe ich natürlich auch mitprotokolliert was alles von Gott erhört wird. Meine Gebetsanliegen sind alles ganz alltägliche Dinge wie „Bitte, Herr lass dies und das bei meiner Arbeit gelingen.“

Interessant ist, dass dabei auch Dinge geschehen sind, wo ich Gottes HIlfe und Wirken gesehen habe, ich aber gar nicht dafür gebetet habe. So ist eine ganz überraschende Statistik entstanden, die ich hier mal dokumentieren möchte:

Zwischenablage01

Für insgesamt 67 Anliegen habe ich in der Zeit bewusst gebetet.
Davon sind 51 erfüllt worden. Es ist so geschehen, wie ich gebetet habe.
Insgesamt sind 7 Anliegen nicht erfüllt worden. Gott hat also nein gesagt.
Bei 9 Sachen kann ich es entweder nicht prüfen (3) oder es wurde bisher nicht erfüllt (2) oder die Anliegen sind in die Zukunft gerichtet (4).
Sogar in 8 Fällen habe ich erfahren, dass Gott hilft ohne dass ich extra dafür gebetet habe!

Zielgerichtetes Gebet?

Nun kann man ja auch behaupten, Gebet ist selektiv und ich habe hier selbst kräftig mitgeholfen. Mit anderen Worten: Ich bete für Dinge, die ich dann selber erledige.
Daher habe ich nochmal genauer hingeschaut:
Von den 51 erhörten Gebeten waren es 33, bei denen ich definitiv mitwirken konnte und es auch getan habe.
Immerhin sind also 18 Gebete erhört worden, bei denen ich absolut keinen Einfluss hatte.

Es könnte natürlich auch sein, dass ich für Dinge bete, die sowieso eintreten oder deren Eintritt sehr wahrscheinlich ist.
Deshalb sah ich mir die 18 Gebete ohne eigene Einflussmöglichkeit auch noch mal an.
Bei insgesamt 11 Dingen ist meine Einschätzung, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit kleiner 20% ist.

Fazit

Alle Zahlen und Daten hier sind natürlich persönliche Erfahrungen meinerseits mit dem Gebet und können kine Rate bestimmen mit der Gott Gebete erhört. Dies soll ja auch keine wissenschaftliche Studie sein. Dennoch möchte ich dazu ermutigen, Gott mit einzubeziehen in deine alltäglichen Arbeiten und Herausforderungen. Jesus hat ja auch gesagt „Bittet, so wird euch gegeben“ (Matthäus 7, 7).
Ich möchte hier auch nicht meine eigene Fleißarbeit darstellen. Ich bin überzeugt, dass es den Gott der Bibel gibt. Ich habe ihn erlebt – ganz konkret – und tue dies laufend. Deshalb weiß ich, dass ich mit allem zu ihm kommen kann. Was mir zu viel ist, was ich nicht kann, das ist ihm nicht zu viel, das kann er!

Daher:
„Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch!“ (1. Petrus 5, 7)